Berichte

4-Tagesausflug der Freiw.Feuerwehr Westerheim nach Rom vom 24. bis 27.09.2010

24.09.2010



Am Freitagmorgen den 24.September startete die Freiw. Feuerwehr Westerheim kurz nach 10 Uhr mit 81 Personen zu ihrem 4tätigen Romausflug. Mit dabei waren neben den Feuerwehr-Kameraden mit Angehörigen auch die Mitglieder des Spielmannszuges, und Herr Pfarrer Rampf und Frau Pollanka. Mit 2 Bussen ging es zum Stuttgarter Flughafen, wo man problemlos eincheckte und kurz vor 13 Uhr mit einer Boeing-Maschine nach Rom abhob. Wohlbehalten traf man kurz nach 14 Uhr am Flughafen „Fiumicino“ in Rom ein wo wir von unseren beiden Reiseführerinnen Anne und Andrea, bereits in Empfang genommen wurden. Nach der Einquartierung in unserem Hotel „ParcoTirreno“ ging es mit dem Bus zum gemeinsamen Abendessen ins Ristaurante „PopiPopi“, und anschließend zu einer beeindruckenden Stadtrundfahrt: „Rom bei Nacht“. Unsere beiden Busse setzten uns schließlich am toll erleuchteten Trevi-Brunnen ab. Einige von uns warfen nach alter Tradition eine Münze über die linke Schulter, um der Sage nach, nach Rom zurück zu kehren. Von dort ging es zu Fuss zur „Spanischen Treppe“ wo man den Abend ausklingen lies.
Nach einem ausgiebigen Frühstücks-Buffet ging es am nächsten Morgen los mit der Stadführung durch das „Antike Rom“. Schon auf der Fahrt nach Rom hinein wurden wir in die Geschichte Roms eingeführt die mit Romulus und Remus im Jahre 753 v. Chr. begann…… Fortsetzung folgt. Erster Besichtigungspunkt war das Colosseum, das in römischer Zeit eigentlich „Amphitheatro Flavio“ hieß. Weiter ging es zum Forum Romanum, dass die antiken Überreste der Kaiserforen, des Palatin, den Titus-Bogen usw. umfasst. Nach einer kurzen Mittagspause folgte die Besichtigung des Petersdoms. Gerade als wir den Petersdom betraten war das Mittel-Tor geöffnet, und wir sahen durch den ganzen Petersdom hindurch die Friedenstaube im Kirchenfenster am anderen Ende, durch die das Sonnenlicht fiel. Wir waren alle überwältigt von der Größe und der Ausschmückung des Petersdoms. Herauszuheben ist hier z.Bsp. die „Pietá“ von Michelangelo. Weiter ging es zur Besichtigung der Papst-Gräber bei denen vor allem das Grab von Papst Johannes-Paul II. und Papst Johannes XXIII zu erwähnen sind. Als Höhepunkt des Tages konnte man nun noch die Kuppel des Petersdoms erklimmen. Ohne Fahrstuhl sind es ca. 550 Stufen. Dafür wurde man aber mit einer grandiosen Aussicht auf den Petersplatz, die Vatikanischen Gärten und Rom belohnt. Der Blick ging sogar bis zu den Albaner Bergen. Zur Erholung und Verarbeitung dieses „Mammutprogramms“ konnte sich jeder in eigener Regie den Abend vertreiben. Ob bei einer Pizza in Trastevere, oder beim flanieren durch die Altstadt, oder einem Eis auf dem „Piazza Nouvo“, jeder fand den passenden Ausklang.
Am Sonntag ging es morgens zur Besichtigung der Domittila-Katakomben vor den Toren Roms. Unser Katakomben-Führer Manfred verband frühchristliche Geschichte mit Humor: So erzählt er einem Amerikaner auf Nachfrage, das Nero nicht katholisch sondern evangelisch war, und die Dunkelheit in den Katakomben original 4.Jahrhundert ist !!! In den engen Gängen der Katakomben konnte man sogar noch ein Original-Gemälde „Jesus mit den 12 Aposteln“ bewundern. Anschließend feierten wir mit Herrn Pfarrer Rampf in der frühchristlichen Basilika über den Katakomben eine Messe. Dabei assistierten ihm unsere Feuerwehr-Ministranten Lothar und Stefan.
Zurück ging es wieder nach Rom vorbei an der Patrialchal-Kirche „St.Paulus-vor-den Mauern. Nächster Halt war am Zirkus Maximus. Dort ging es hinauf zum „Aventin“-Hügel wo man durch das Schlüssel-Loch beim Malteser-Orden eine der Sehenswürdigkeiten Roms bewundern konnte !?!? Mittagspause wurde an der „Piazza Nouvo“ gemacht, und anschließend konnten wir die großartige Kuppel des Pantheons in uns aufnehmen. Weiter ging es zur Basilika „St.Peter-in-den-Ketten“ wo eine weitere Michelangelo-Statue zu sehen war: „Moses“. Beim Besuch der Patrialchal-Basilika „Santa Maria Maggiore“ trafen wir auf Pfarrer Egle der in Rom das internationale Schönstatt-Zentrum betreut. Abschließend ging es noch zur gegenüberliegenden Kirche „Santa Prassede“ die durch ihre herrlichen Mosaiken begeisterte.
Bei einem gemeinsames Abendessen, bei dem die Geselligkeit nicht zu kurz kam, fand auch dieser Ausflugstag einen gelungen Abschluss.
Der letzte Tag unseres Rom-Ausflugs begann mit dem Besuch der Vatikanischen Musseen und der „Sixtinischen Kapelle“. Von unseren beiden Reiseführerrinnen wurden wir erklärend durch die vielen Räume mit tollen Marmor-Statuen und alten Gemälden geführt, bis man zur „Sixtinischen Kapelle“ gelangte, in der auch unser jetziger Papst Benedikt XVI gewählt wurde. Bewundert schauten wir an die Decke mit den berühmten Fresken von Michelangelo. Zum Abschluss unseres Rom-Aufenthaltes machten wir am Obelisken auf dem Petersplatz noch ein Gruppenfoto. Kommandant Andreas Priel bedankte sich bei unseren Reiseleiterinnen, welche 4 Tage lang ohne Unterlass (im wahrsten Sinne des Wortes) unseren geschichtlichen Horizont erweiterten, für die erstklassige Betreuung. Außerdem fand der Kommandant lobende Worte an alle Teilnehmer für die disziplinierte aktive Teilnahme an sämtlichen Programmpunkten. Anders wäre dieses ausgefüllte Programm mit 81 Teilnehmern nicht realisierbar gewesen. Bei herrlichem Wetter hatten wir 4 wunderbare und unvergessliche Tage, in der „Ewigen Stadt“ Rom.
Es wird wohl noch Tage oder Wochen dauern bis alle Eindrücke verarbeitet sind. Schweren Herzens machten wir uns zum Heimflug auf, und trafen gegen 20:00 Uhr wohlbehalten, in der kühlen Heimat ein.







Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim

16.01.2010



Elmar Tritschler mit 10jährigem Stabführer-Jubiläum und die neue Spielmannszug-Nachwuchsgruppe „Florenteenies“ standen im Blickpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim. Kommandant Andreas Priel konnte auf ein von Höhen und Tiefen gekennzeichnetes Jahr 2009 bei der St.Florians-Truppe zurückblicken.

Eröffnet wurde die Jahreshauptversammlung vom Spielmannszug-Nachwuchs, den „Florenteenies“ unter der musikalischen Leitung von Cornelia Ascher mit dem Stück „Freude schöner Götterfunken“.
Kommandant Andreas Priel konnte neben Bürgermeister Hartmut Walz auch 5 Gemeinderäte und Bezirksstabführer Manfred Maier begrüßen. Er zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Suche nach neuen Spielleuten für den Spielmannszug und konnte die 27 Florenteenies per Handschlag offiziell in die Feuerwehr aufnehmen, dem der Spielmannszug angegliedert ist. Bezirksstabführer Manfred Maier gratulierte auch und übergab später als Maskottchen ein Stofftier in Form eines Feuerwehr-Drachen.
Florenteenie-Jugendleiter Tanja Leicht und Manuela Kramer gaben einen kurzen Rückblick über die Aktivitäten beim Spielmannszug-Nachwuchs.
Vor den Jahresberichten der Führungsmannschaft wurden den verstorbenen Feuerwehr-Kameraden Ehrenkommandant Karl Klöble und Hans Baumeister, sowie 3 ehemaligen Feuerwehrkameraden mit einer Gedenkminuten gedacht, wozu der Spielmannszug „Ich hatte einen Kameraden spielte“.
Komm. Andreas Priel berichtete in seiner Rückschau von den Veränderungen der Mannschaftsstärke bei Feuerwehr und Spielmannszug, die sich nun aus 47 aktiven Feuerwehr-Männern, 12 Alterskameraden , 15 Spielmannszugleuten und 27 Florenteenis zusammensetzen. Zu insgesamt 23 Einsätzen musste man in 2009 ausrücken. Er erwähnte weiterhin den Maschinisten-Lehrgang von 3 Kameraden, das Bronzene Leistungsabzeichen der Gruppe 5, sowie die große Raumschafts-Übung bei der Fa..Fenster-Kneer. Desweiteren konnte man im Rahmen der Eichstraßen-Sanierung für Übungszwecke einen Überfluhrhydranten und einen Übungslöschtein installieren, und am Eingangsbereich die Aussenanlagen neu anlegen und verschönern. Sein Dank ging an Alle die im vergangenen Jahr zum Gelingen der Feuerwehr-Aktivitäten beigetragen haben, und an Bürgermeister Walz und die Gemeinde für die Unterstützung bei den Belangen der Westerheimer Wehr.
Schriftführer Wolfgang Mayer zeigte in seinem Jahres-Resümee die kameradschaftlichen Höhepunkte auf, zu denen u.a. der Tagesausflug nach Augsburg und die Teilnahme bei der EAT-Fichtenrallye und beim Tauziehen am Höhlenfest gehörten.
Kassier Josef Rehm zeigte in seinem Kassenbereicht eine Aufstellung der Ein- und Ausgaben der Feuerwehr-Veranstaltungen und legte einen positiven Abschluss dar. Für den Umbau des Kommandanten-Raumes im laufenden Jahr und eine zukünftige Fahrzeug-Ersatzbeschaffung konnte er Rückstellungen vermelden. Kassenrevisoren Ewald Nille und Rudolf Mayer konnten eine einwandfrei Kassenführung bestätigen. Danach berichtete Stabführer Elmar Trischler über den von ihm geführten Spielmannszug der im abgelaufenen Jahr von frohen und traurigen Ereignissen geprägt war. Froh war man über den Zugang von 27 jungen Spielleuten bei den Florenteenies und das mit Cornelia Ascher und Tobias Kneer 2 excellente Ausbilder gewonnen werden konnte. Des weiteren konnte man 1 Trommler als Neuzugang bei den Altersaktiven vermelden. Traurig war man über die Abschiednahme von Feuerwehr-Kamerad Hans Baumeister und Ehrenstabführer Karl Klöble den er als geistigen Vater des Spielmannszuges bezeichnete.
Am Anfang seines Berichtes bedankte sich stellv.Kommandant Alexander Leicht bei Kommandant Priel für die geleistete Arbeit und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es fanden insgesamt 17 Übungen, 2 Arbeitsdienste, sowie 6 Altpapier- und 8 Kartonsammlungen statt. Bei den Übungsbesuchen konnte ein leichter Anstieg vermeldet werden.
Bürgermeister Hartmut Walz nahm die Entlastung der Feuerwehr-Führung vor, die einstimmig erfolgte. Er lobte die gute Führungsarbeit. Sein Dank galt auch der guten Zusammenarbeit und der Unterstützung im Gemeinde- und Vereinsleben.

Elmar Tritschler wurde für sein 10jähriges Jubiläum als Stabführer des Spielmannszuges von Bezirksstabführer Manfred Maier mit der Bronzenen Dirigenten-Nadel ausgezeichnet. Bezirksstabführer Maier freute sich diese Auszeichnung vornehmen zu dürfen, auch auch über die erfolgreiche Nachwuchssuche beim Spielmannszug. Als Anerkennung von der Feuerwehr erhielt unser Stabführer eine große Bilder-Collage „Elmar und die Feuerwehr“