Berichte

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim

16.01.2010



Elmar Tritschler mit 10jährigem Stabführer-Jubiläum und die neue Spielmannszug-Nachwuchsgruppe „Florenteenies“ standen im Blickpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim. Kommandant Andreas Priel konnte auf ein von Höhen und Tiefen gekennzeichnetes Jahr 2009 bei der St.Florians-Truppe zurückblicken.

Eröffnet wurde die Jahreshauptversammlung vom Spielmannszug-Nachwuchs, den „Florenteenies“ unter der musikalischen Leitung von Cornelia Ascher mit dem Stück „Freude schöner Götterfunken“.
Kommandant Andreas Priel konnte neben Bürgermeister Hartmut Walz auch 5 Gemeinderäte und Bezirksstabführer Manfred Maier begrüßen. Er zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Suche nach neuen Spielleuten für den Spielmannszug und konnte die 27 Florenteenies per Handschlag offiziell in die Feuerwehr aufnehmen, dem der Spielmannszug angegliedert ist. Bezirksstabführer Manfred Maier gratulierte auch und übergab später als Maskottchen ein Stofftier in Form eines Feuerwehr-Drachen.
Florenteenie-Jugendleiter Tanja Leicht und Manuela Kramer gaben einen kurzen Rückblick über die Aktivitäten beim Spielmannszug-Nachwuchs.
Vor den Jahresberichten der Führungsmannschaft wurden den verstorbenen Feuerwehr-Kameraden Ehrenkommandant Karl Klöble und Hans Baumeister, sowie 3 ehemaligen Feuerwehrkameraden mit einer Gedenkminuten gedacht, wozu der Spielmannszug „Ich hatte einen Kameraden spielte“.
Komm. Andreas Priel berichtete in seiner Rückschau von den Veränderungen der Mannschaftsstärke bei Feuerwehr und Spielmannszug, die sich nun aus 47 aktiven Feuerwehr-Männern, 12 Alterskameraden , 15 Spielmannszugleuten und 27 Florenteenis zusammensetzen. Zu insgesamt 23 Einsätzen musste man in 2009 ausrücken. Er erwähnte weiterhin den Maschinisten-Lehrgang von 3 Kameraden, das Bronzene Leistungsabzeichen der Gruppe 5, sowie die große Raumschafts-Übung bei der Fa..Fenster-Kneer. Desweiteren konnte man im Rahmen der Eichstraßen-Sanierung für Übungszwecke einen Überfluhrhydranten und einen Übungslöschtein installieren, und am Eingangsbereich die Aussenanlagen neu anlegen und verschönern. Sein Dank ging an Alle die im vergangenen Jahr zum Gelingen der Feuerwehr-Aktivitäten beigetragen haben, und an Bürgermeister Walz und die Gemeinde für die Unterstützung bei den Belangen der Westerheimer Wehr.
Schriftführer Wolfgang Mayer zeigte in seinem Jahres-Resümee die kameradschaftlichen Höhepunkte auf, zu denen u.a. der Tagesausflug nach Augsburg und die Teilnahme bei der EAT-Fichtenrallye und beim Tauziehen am Höhlenfest gehörten.
Kassier Josef Rehm zeigte in seinem Kassenbereicht eine Aufstellung der Ein- und Ausgaben der Feuerwehr-Veranstaltungen und legte einen positiven Abschluss dar. Für den Umbau des Kommandanten-Raumes im laufenden Jahr und eine zukünftige Fahrzeug-Ersatzbeschaffung konnte er Rückstellungen vermelden. Kassenrevisoren Ewald Nille und Rudolf Mayer konnten eine einwandfrei Kassenführung bestätigen. Danach berichtete Stabführer Elmar Trischler über den von ihm geführten Spielmannszug der im abgelaufenen Jahr von frohen und traurigen Ereignissen geprägt war. Froh war man über den Zugang von 27 jungen Spielleuten bei den Florenteenies und das mit Cornelia Ascher und Tobias Kneer 2 excellente Ausbilder gewonnen werden konnte. Des weiteren konnte man 1 Trommler als Neuzugang bei den Altersaktiven vermelden. Traurig war man über die Abschiednahme von Feuerwehr-Kamerad Hans Baumeister und Ehrenstabführer Karl Klöble den er als geistigen Vater des Spielmannszuges bezeichnete.
Am Anfang seines Berichtes bedankte sich stellv.Kommandant Alexander Leicht bei Kommandant Priel für die geleistete Arbeit und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es fanden insgesamt 17 Übungen, 2 Arbeitsdienste, sowie 6 Altpapier- und 8 Kartonsammlungen statt. Bei den Übungsbesuchen konnte ein leichter Anstieg vermeldet werden.
Bürgermeister Hartmut Walz nahm die Entlastung der Feuerwehr-Führung vor, die einstimmig erfolgte. Er lobte die gute Führungsarbeit. Sein Dank galt auch der guten Zusammenarbeit und der Unterstützung im Gemeinde- und Vereinsleben.

Elmar Tritschler wurde für sein 10jähriges Jubiläum als Stabführer des Spielmannszuges von Bezirksstabführer Manfred Maier mit der Bronzenen Dirigenten-Nadel ausgezeichnet. Bezirksstabführer Maier freute sich diese Auszeichnung vornehmen zu dürfen, auch auch über die erfolgreiche Nachwuchssuche beim Spielmannszug. Als Anerkennung von der Feuerwehr erhielt unser Stabführer eine große Bilder-Collage „Elmar und die Feuerwehr“







Tagesausflug der Freiw. Feuerwehr Westerheim nach Augsburg

12.09.2009



Am 12. September startete die Freiw.Feuerwehr Westerheim mit genau 50 Personen um 7:00 Uhr morgens zu ihrem diesjährigen 1-Tagesausflug nach Augsburg. Zusammen mit dem Spielmannszug-Leuten und den Feuerwehr-Angehörigen machten die Feuerwehrkameraden auf der Fahrt nach Augsburg zuerst eine Frühstückspause an der Autobahnkapelle der A8, um bei frischen Brezeln, Wurst-Wecken und einem warmen Kaffee die Lebensgeister zu wecken.
In Augsburg angekommen wurde zuerst die Fuggerei besichtigt, die älteste Sozialsiedlung der Welt, 1521 von Jakob Fugger dem Reichen gegründet. Bis heute können dort bedürftige Augsburger katholischen Glaubens zu einer Jahresmiete von 0,88 € wohnen. Anschließend ging es weiter mit der Besichtigung der Augsburger Altstadt und dem historischen Augsburger Rathaus. Highlight war natürlich der „Goldene Saal“. Über und über mit Blattgold überzogen und einer für das 16.Jhrdt. unglaublichen Höhe, hat sich in ihm schon die 15jährige franz. Königin Marie-Antoinette die Schuhe abgetanzt. Nach soviel geschichtlicher Information konnte sich jeder zur Mittagspause in der Fußgänger-Zone in einem Straßen-Kaffee erholen. Nachmittags ging es in den Augsburger Stadtteil Hochzoll zum Eiskanal, dem Austragungsort der olympischen Kanuwettbewerbe von 1972. Dort konnten die Ausflügler dem Kanu-Nachwuchs dabei zuschauen, wie sie bei reisender Strömung zwischen Stangen-Toren ihre Kanus durchbugsierten. Weiter ging es über ein großes Stau-Wehr am Lech zu einem idylisch gelegenen Restaurant, wo man zur Erholung Kaffee und Kuchen zu sich nahm.
Einen gemütlichen Ausklang nahm dieser gelungener Ausflug in der Thor-Braurerei, wo man abends neben einer Bier-Probe sich ein Abendessen schmecken lies. Im Innenhof der Brauerei lies unser Feuerwehr-Chor im kameradschaftlicher Runde altbekannte Feuerwehr-Weisen erklingen, bevor man zu später Abendstunde Richtung Heimat aufbrach und vor 23 Uhr wohlbehalten in Westerheim ankam.



Weitere Bilder von unserem Ausflug gibt es in der Bildergalerie