Berichte

Jahreshauptübung

22.10.2016



Kurz nach 16 Uhr begann die Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die Wehrmänner am Feuerwehrgerätehaus ein. Da ein Wohnhausbrand mit Rauchentwicklung gemeldet wurde, rüsteten sich die ersten Kameraden bereits auf der Anfahrt mit Atemschutzgeräte und Atemschutzmaske aus. Insgesamt 4 Atemschutzgeräteträger können sich im neuen HLF 10, welches im August in Dienst gestellt wurde, während der Anfahrt ausrüsten.
Am Übungsort in der Wiesensteiger Straße angekommen, wurde ein 2 stöckiges Wohnhaus mit angrenzender Scheune, aus dem bereits Rauch aus Fenster und Türen austrat, angetroffen. Eine Person machte sich am oberen Fenster des Giebels bemerkbar und teilte mit, dass sich noch eine weitere Person im Obergeschoß befindet, der Raum in dem er sich befindet allerdings der einzige noch rauchfreie Raum ist. Desweiten befanden sich noch 3 Personen im Untergeschoss, ebenfalls wegen des Rauchs eingeschlossen. Da bei den vermissten Personen mit entsprechenden Verletzungen zu rechnen war, wurde auch das DRK zur Einsatzstelle beordert.
Sofort wurde mit der Personensuche unter Atemschutz im verrauchten Gebäude begonnen und die Räume wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera abgesucht. Die vom Rauch eingeschlossene Person im oberen Stock wurde über eine Leiter gerettet. Nachgerückte Atemschutzkräfte stiegen über die Leiter durch ein Fenster in das obere Stockwerk ein um die weitere vermisste Person zu suchen. Dieses war notwendig, da die Treppe ins OG bereits den Flammen zum Opfer gefallen war und somit kein Zugang in die oberen Stockwerke innerhalb des Gebäudes möglich war. Schnell wurden die eingeschlossenen vermissten Personen gefunden und an das DRK übergeben, welches die durch Rauchgas verletzten Personen behandelte.
Ein weiteres Ausbreiten des Brandes wurde durch Riegelstellungen rings um das Gebäude verhindert. Eine zusätzliche Wasserversorgung wurde vom Löschteich in der Ortsmitte gelegt, da die gelieferte Wassermenge über den Unterflurhydrant nicht ausreichend war. Die Verkehrsregelung übernahm wie gewohnt unsere AH.
Wir danken allen Zuschauern, die wie im vergangen Jahr von Kommandant Andreas Priel über die einzelnen Vorgehensweisen der Rettungskräfte informiert wurden, für ihr reges Interesse an der diesjährigen Hauptübung. Weiterhin möchten wir uns bei den Ministranten für das Spielen der verletzten Personen im Gebäude sowie dem DRK für die Teilnahme und die stets gute Zusammenarbeit bedanken.







Tagesausflug Bad Wimpfen

24.09.2016



Am Samstagmorgen um 7:00 Uhr starteten wir bei bestem Ausflugswetter mit 70 Teilnehmern zu unserem Ein-Tagesausflug. Nach ca. 1,5 Std. erreichten wir unser erstes Etappenziel: die Burg Guttenberg bei Bad Wimpfen. Gestärkt durch ein ausgiebiges Bus Frühstück nahmen wir auf der Burg bei einer Greifvogelschau der deutschen Greifvogelwarte teil. Bei dieser spannenden Flugshow bekamen wir auf sehr interessante Weise sehr viele Details über Geier, Eulen, Adler und Falken, vermittelt, und so mancher musste den Kopf einziehen, um nicht von einem im Tiefflug dahinschwebenden Greifvogel gestreift zu werden.
Als weiterer Programmpunkt machten wir uns auf in das nahegelegene Bad Wimpfen, wo wir bei herrlichem Wetter in der Altstadt gemütlich ein Kaffee oder Eis genossen. Nun ging die Fahrt weiter zum Salzbergwerk Bad Friedrichshall. Mit einem Förderkorb wurden wir 180m unter Tage befördert, und konnten ca. 1,5 km des insgesamt 700km langen Streckennetzes bei einer angenehmen Temperatur von 18°C erkunden. Auf sehr beeindruckende Weise wurde die vielfältige Verwendung von Salz dargestellt, und die Abbautechniken demonstriert. Eine interessante Ausstellung zeigte die Bedeutung des Bergwerkes im Dritten Reich. Mit einem "Glück Auf" verließen wir die Drei-Flüsse-Salzstadt und machten uns auf den Weg nach Rutesheim. Zu einem tollen Stimmungsabend spielte ein Alleinunterhalter in der Kraxel Alm auf. Ein gutes Abendessen rundete diesen kurzweiligen Ausflugstag bei ausgelassener Stimmung ab, bevor wir uns gegen Mitternacht auf den Heimweg machten.