Berichte

Jahreshauptversammlung

16.01.2016



Pünktlich um 19:30 Uhr eröffnete der Spielmannszug die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim. Kommandant Andreas Priel begrüßte die anwesenden Feuerwehrkameraden, Bürgermeister Hartmut Walz, den Gemeinderat sowie Kreisstabführer Manfred Maier.
18 Neueintritte bei den Florenteenies konnte Jugendleiterin Tanja Leicht freudig verkünden. Die Jugendlichen werden an der Trommel oder Trommelflöte ausgebildet. Auch ihren ersten Auftritt konnten sie zusammen mit dem Spielmannszug am Weihnachtsmarkt bereits absolvieren.
Von 6 Auftritten im letzten Jahr, z.B. beim Musikerfest in Westerheim am großen Zapfenstreich, berichtete Stabführer Elmar Tritschler. Bei insgesamt 32 Proben hatten sich die Musiker auf die Auftritte vorbereitet.



Franz-Dieter Stehle wird für 40 Jahre Spielmannszug, Tanja Leicht und Ramona Rauschmaier für 30 Jahre Spielmannszug geehrt

Kreisstabführer Manfred Maier ehrte Franz-Dieter Stehle für sein 40jähriges Jubiläum, Tanja Leicht und Ramona Rauschmaier für 30 Jahre beim Westerheimer Spielmannszug. Sie erhielten eine Urkunde und eine Anstecknadel. Die Feuerwehr überreichte ihnen zum Dank einen Essensgutschein.


v.l.n.r Elmar Tritschler, Kreisstabführer Manfred Maier, Tanja Leicht, Ramona Rauschmaier, Franz-Dieter Stehle, Kommandant Andreas Priel

Kommandant Andreas Priel berichtete in seinem Jahresrückblick von 10 Einsätzen mit insgesamt 363 Einsatzstunden. Darunter waren ein umgekippter Betonmischer in der Wiesenteiger Straße sowie ein Zimmerbrand in einem Wohnhaus. Stolz konnte verkündet werden, dass sich das neue HLF10 in Produktion befindet und bereits im ersten Halbjahr 2016 ausgeliefert werden soll. Bei der europaweiten Ausschreibung viel die Entscheidung auf ein Fahrgestell von MAN, ein Feuerwehrtechnischer Aufbau von Rosenbauer und die Beladung durch die Firma Walser.
Auch konnte verkündet werden, dass die Kameraden Patrick Rehm, Alexander Ramminger und Daniel Mayer den Gruppenführerlehrgang in Bruchsal erfolgreich abgeschlossen haben und seit letztem Sommer auch aktiv als Gruppenführer eingesetzt sind. Abschließend dankte Andreas Priel dem gesamten Ausschuss für die Unterstützung sowie Bürgermeister Hartmut Walz für die gute und effektive Zusammenarbeit.
Schriftführer Eric Rehm konnte von einem gelungenen 2-Tagesausflug nach Straßburg berichten. Mit insgesamt 63 Kameraden konnte die Stadt sowie weitere Ausflugsziele erkundet werden. Nachdem man sich relativ kurzfristig dazu entschlossen hatte eine neue Küche zu kaufen und zu renovieren konnten sämtliche in Eigenleistung erbrachte arbeiten rechtzeitig abgeschossen werden. Die Einweihung der renovierten Küche erfolgte an der traditionellen Weihnachtsfeier der Feuerwehr.
Kassier Josef Rehm legte in seinem Bericht alle zahlen transparent und nachvollziehbar dar. Er konnte von guten Einnahmen bei den Altpapiersammlungen berichten. Die Kassenprüfer bestätigten anschließend eine Einwandfrei geführte Kasse.
Nachdem sich der stellvertretende Kommandant Alexander Leicht bei Kommandant Andreas Priel für die erbrachte Leistung bedankte, berichtete er von einem sehr guten Übungsbesuch und Teilnahmen bei den Altpapiersammlungen. Insgesamt 16 Kameraden waren bei nahezu allen Übungen bzw. Altpapiersammlungen anwesend. Die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte, wurde durch Bürgermeister Hartmut Walz durchgeführt. Er bedankte sich recht Herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim für ihren Einsatz zur Sicherstellung der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Die Feuerwehrkameraden Uli Baumeister, Ingo Füller, Achim Moser und Johannes Rauschmaier der Gruppe 4 wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Daniel Mayer, Patrick Rehm und Alexander Ramminger nach abgeschlossenem Gruppenführerlehrgang zum Löschmeister. Gruppenführer Rainer Straub wurde zum Oberlöschmeister befördert. Kommandant Andreas Priel zum Oberbrandmeister.


1. Reihe v.l.n.r: Daniel Mayer, Alexander Ramminger, Patrick Rehm, Kommandant Andreas Priel
2. Reihe v.l.n.r: BM Hartmut Walz, Rainer Straub, Johannes Rauschmaier, Achim Moser, stv Kommandant Alexander Leicht


Bernhard Meindl wurde für 40 Jahre Feuerwehr geehrt

Kommandant Andreas Priel und Bürgermeister Hartmut Walz konnten Bernhard Meindl für 40 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit ehren. Er ist 1972 in die Jugendfeuerwehr Leinfelden eingetreten und 1977 in die aktive Wehr gewechselt. Seit 1995 ist er bei der Feuerwehr Westerheim eingetreten und war hier von 2002 bis 2007 Kommandant. Zum Dank erhielt er einen aus Holz geschnitzten St Florian von der Feuerwehr überreicht.


v.l.n.r: BM Hartmut Walz, Bernhard Meindl, Kommandant Andreas Priel







Jahreshauptübung

31.10.2015



Kurz nach 16 Uhr ertönten am Samstag, 31.10.2015, die Funkmeldeempfänger der Feuerwehr Westerheim. Nahezu vollzählig tritt die Mannschaft zur diesjährigen Jahreshauptübung an. Am Gerätehaus angekommen erläuterte Kommandant Andreas Priel die fiktive Lage: Bei Dachabdichtungsarbeiten an einem Fabrikgebäude in der Falkenstraße ist ein Arbeiter aufgrund eines gebrochenen Tragseils unter die Last eines Schrägaufzuges geraten und dort eingeklemmt worden. 2 weitere Arbeiter, welche sich auf dem Flachdach des Gebäudes befinden, wollen zur Hilfe eilen. Aus Unachtsamkeit wird der Gasbrenner nicht abgeschaltet, wodurch es zu einem Brand auf dem Dach kommt und sich auch Rauch ins Gebäude ausbreitet. Durch die starke Rauchentwicklung im Gebäude wurden weitere Handwerker im Gebäude der Fluchtweg abgeschnitten. Diese haben sich in Büroräume in Sicherheit gebracht und warten auf Ihre Rettung.
Eingetroffen am Einsatzort wird beim Erkunden der Lage bekannt, dass sich noch 3 Personen in dem verrauchten Gebäude befinden. Nachdem schnell die Wasserversorgung aufgebaut wurde, begann der erste Trupp mit 3 Mann unter Atemschutz mit der Suche nach den 3 Personen. Da das Gebäude sehr stark verraucht war musste systematisch gesucht werden, wozu auch eine Wärmebildkamera eingesetzt wurde. In dem Bürogebäude der Fabrik konnten die Personen schließlich gefunden, gerettet und an das DRK Laichingen zur Versorgung übergeben werden.
Außen wurde gleichzeitig mit dem retten der im Lastenaufzug eingeklemmten Person sowie mit der Rettung der 2 Arbeiter, die sich noch auf dem verrauchten Dach befanden, begonnen. Unterstützt vom DRK konnte die eingeklemmte Person befreit und versorgt werden. Nach dem Retten der Personen auf dem Dach über eine Leiter wurde nochmals eine Herausforderung für die Feuerwehrkameraden eingebaut: ein Feuerwehrmann hat sich selbst am Bein verletz und kann nicht mehr selbständig das Gebäude über die Leiter verlassen. Deshalb wird ein weiterer Trupp zur Unterstützung ausgerüstet mit einigen Seilbeuteln und einer Trage aufs Dach geschickt. Mit den Leinen wird der Kamerad auf der Trage fixiert und anschließend mittels weiteren Leinen vom Gebäude gelassen. Da hierbei nicht mit einer Puppe, sondern mit einer echten Person geübt wurde, war kein Unterschied mehr zu einem realen Einsatz vorhanden.
Ein weiteres Ausbreiten des Brandes wurde durch Riegelstellungen rings um das Gebäude verhindert. Wegen des hohen Wasserverbrauchs erfolgte die Wasserentnahme aus mehreren voneinander unabhängigen Hydranten. Die dafür notwendige Verkehrsregelung hat wie gewohnt unsere Altersabteilung übernommen. Erfreulich war auch dieses Jahr wieder, dass einige Zuschauer anwesend waren und die Übung beobachteten. Das Übungsgeschehen wurde hierfür zum ersten Mal laut kommentiert, damit die Zuschauer ein Verständnis zum Ablauf und der Einsatztaktik erhalten.
Bei der anschließenden Manöverkritik in der Gaststätte Albhalle lobte Kommandant Andreas Priel die Wehr für den guten Übungsverlauf und für die fast vollzählige Anwesenheit. Er bedankte sich bei den Gruppenführern für die hervorragende Vorbereitung der Übung, den freiwilligen, welche die Rolle der verletzten Personen sehr realistisch spielten, dem DRK sowie Bergermeister Walz und den Gemeinderäten für eine stets gute Zusammenarbeit. Auch Bürgermeister Hartmut Walz bedankte sich bei allen Kameraden für das Engagement für die Wehr.