Berichte

Jahreshauptübung

31.10.2015



Kurz nach 16 Uhr ertönten am Samstag, 31.10.2015, die Funkmeldeempfänger der Feuerwehr Westerheim. Nahezu vollzählig tritt die Mannschaft zur diesjährigen Jahreshauptübung an. Am Gerätehaus angekommen erläuterte Kommandant Andreas Priel die fiktive Lage: Bei Dachabdichtungsarbeiten an einem Fabrikgebäude in der Falkenstraße ist ein Arbeiter aufgrund eines gebrochenen Tragseils unter die Last eines Schrägaufzuges geraten und dort eingeklemmt worden. 2 weitere Arbeiter, welche sich auf dem Flachdach des Gebäudes befinden, wollen zur Hilfe eilen. Aus Unachtsamkeit wird der Gasbrenner nicht abgeschaltet, wodurch es zu einem Brand auf dem Dach kommt und sich auch Rauch ins Gebäude ausbreitet. Durch die starke Rauchentwicklung im Gebäude wurden weitere Handwerker im Gebäude der Fluchtweg abgeschnitten. Diese haben sich in Büroräume in Sicherheit gebracht und warten auf Ihre Rettung.
Eingetroffen am Einsatzort wird beim Erkunden der Lage bekannt, dass sich noch 3 Personen in dem verrauchten Gebäude befinden. Nachdem schnell die Wasserversorgung aufgebaut wurde, begann der erste Trupp mit 3 Mann unter Atemschutz mit der Suche nach den 3 Personen. Da das Gebäude sehr stark verraucht war musste systematisch gesucht werden, wozu auch eine Wärmebildkamera eingesetzt wurde. In dem Bürogebäude der Fabrik konnten die Personen schließlich gefunden, gerettet und an das DRK Laichingen zur Versorgung übergeben werden.
Außen wurde gleichzeitig mit dem retten der im Lastenaufzug eingeklemmten Person sowie mit der Rettung der 2 Arbeiter, die sich noch auf dem verrauchten Dach befanden, begonnen. Unterstützt vom DRK konnte die eingeklemmte Person befreit und versorgt werden. Nach dem Retten der Personen auf dem Dach über eine Leiter wurde nochmals eine Herausforderung für die Feuerwehrkameraden eingebaut: ein Feuerwehrmann hat sich selbst am Bein verletz und kann nicht mehr selbständig das Gebäude über die Leiter verlassen. Deshalb wird ein weiterer Trupp zur Unterstützung ausgerüstet mit einigen Seilbeuteln und einer Trage aufs Dach geschickt. Mit den Leinen wird der Kamerad auf der Trage fixiert und anschließend mittels weiteren Leinen vom Gebäude gelassen. Da hierbei nicht mit einer Puppe, sondern mit einer echten Person geübt wurde, war kein Unterschied mehr zu einem realen Einsatz vorhanden.
Ein weiteres Ausbreiten des Brandes wurde durch Riegelstellungen rings um das Gebäude verhindert. Wegen des hohen Wasserverbrauchs erfolgte die Wasserentnahme aus mehreren voneinander unabhängigen Hydranten. Die dafür notwendige Verkehrsregelung hat wie gewohnt unsere Altersabteilung übernommen. Erfreulich war auch dieses Jahr wieder, dass einige Zuschauer anwesend waren und die Übung beobachteten. Das Übungsgeschehen wurde hierfür zum ersten Mal laut kommentiert, damit die Zuschauer ein Verständnis zum Ablauf und der Einsatztaktik erhalten.
Bei der anschließenden Manöverkritik in der Gaststätte Albhalle lobte Kommandant Andreas Priel die Wehr für den guten Übungsverlauf und für die fast vollzählige Anwesenheit. Er bedankte sich bei den Gruppenführern für die hervorragende Vorbereitung der Übung, den freiwilligen, welche die Rolle der verletzten Personen sehr realistisch spielten, dem DRK sowie Bergermeister Walz und den Gemeinderäten für eine stets gute Zusammenarbeit. Auch Bürgermeister Hartmut Walz bedankte sich bei allen Kameraden für das Engagement für die Wehr.







2-Tagesausflug Straßburg

03.10.2015



Pünktlich um 06:00 Uhr konnten wir am frühen Samstagmorgen, 03.10.2015 zu unserem 2-tägigen Ausflug starten. Mit 65 Personen machten wir uns mit einem Bus auf den weg nach Straßburg. Aber zuerst war nochmals ein Stopp an einer auf dem Weg liegenden Autobahnraststätte angesagt, um gemeinsam zu Frühstücken. Bei großer Auswahl war auch für jeden genügend dabei, so dass die Reise nach der Stärkung Richtung Frankreich weitergehen konnte. Als wir gegen 10 Uhr angekommen waren, ging es bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein direkt mit einer Stadtbesichtigung zu Fuß los. Aufgeteilt in 3 Gruppen bekamen wir die Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Münster zu sehen und auch unser Geschichtswissen wurde deutlich aufgebessert. Anschließend konnte die astronomische Uhr des Münsters in Aktion betrachtet werden, wobei z.B. der Durchgang der 12 Apostel beobachtet werden konnte. Danach konnte über unzählige Treppen die Turmplattform des Münsters besichtigt werden. Die Anstrengung wurde durch einen tollen Ausblick über Straßburg belohnt. Nachmittags folgte eine weitere Stadtbesichtigung, dieses Mal allerdings vom Boot aus auf der Ill. Vom Wasser aus bekamen wir unter anderem Le Petit France, Barrage Vauban sowie das deutsche- und Europaviertel zu sehen.
Vor dem Abendessen checkten wir noch in unser Hotel, das Hilton von Straßburg, ein. Zum Abendessen ging es gemeinsam in das Restaurant „Le Gruber“, bei dem ein 3 Gänge Menu serviert wurde. Nach gewohnt französischem Servicegedanke zog sich dieses etwas länger bis in die Nacht hinein, was einige allerdings nicht davon abhielt, noch das Straßburger Nachtleben zu erkunden.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück und Checkout aus dem Hotel wieder Richtung Deutschland. Die Grenze wurde dieses mal allerdings zu Fuß überquert, über die Rheinbrücke die für die Landesgartenschau Straßburg / Kehl gebaut wurde. Auf deutscher Seite des ehemaligen Landesgartenschaugeländes konnte eine aus Holzstämmen gebaute Aussichtsturm, der Weißtannenturm, besichtigt werden, von welchem es wieder tollte Ausblicke zu sehen gab.
Mit dem Bus ging es dann weiter zu den im Schwarzwald gelegenen Allerheiligen-Wasserfälle. Zu Fuß konnten die sieben Stufen des Wasserfalls genauer betrachtet werden.
Anschließend ging es weiter in Richtung Mummelsee. Dort angekommen konnte der See über einen kurzen Fußweg umlaufen werden. Auf der Strecke konnte eine Nixe (Meerjungfrau Statue) betrachtet werden. Außerdem konnte bei schöner Idylle Kaffee getrunken und die Umgebung genossen werden. 2 Frauen des Spielmannzugs ließen es sich auch nicht nehmen, die Wassertemperatur des Sees mit vollem Körpereinsatz zu überprüfen.
Jetzt war auch leider schon wieder die Heimreise angesagt, welche sich dank einer super Stimmung im Bus als sehr kurzweilig gestaltete. Gemütlich ließen wir den gelungen Ausflug im deutschen Haus in Gruibingen ausklingen.