Berichte

2-Tagesausflug Straßburg

03.10.2015



Pünktlich um 06:00 Uhr konnten wir am frühen Samstagmorgen, 03.10.2015 zu unserem 2-tägigen Ausflug starten. Mit 65 Personen machten wir uns mit einem Bus auf den weg nach Straßburg. Aber zuerst war nochmals ein Stopp an einer auf dem Weg liegenden Autobahnraststätte angesagt, um gemeinsam zu Frühstücken. Bei großer Auswahl war auch für jeden genügend dabei, so dass die Reise nach der Stärkung Richtung Frankreich weitergehen konnte. Als wir gegen 10 Uhr angekommen waren, ging es bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein direkt mit einer Stadtbesichtigung zu Fuß los. Aufgeteilt in 3 Gruppen bekamen wir die Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Münster zu sehen und auch unser Geschichtswissen wurde deutlich aufgebessert. Anschließend konnte die astronomische Uhr des Münsters in Aktion betrachtet werden, wobei z.B. der Durchgang der 12 Apostel beobachtet werden konnte. Danach konnte über unzählige Treppen die Turmplattform des Münsters besichtigt werden. Die Anstrengung wurde durch einen tollen Ausblick über Straßburg belohnt. Nachmittags folgte eine weitere Stadtbesichtigung, dieses Mal allerdings vom Boot aus auf der Ill. Vom Wasser aus bekamen wir unter anderem Le Petit France, Barrage Vauban sowie das deutsche- und Europaviertel zu sehen.
Vor dem Abendessen checkten wir noch in unser Hotel, das Hilton von Straßburg, ein. Zum Abendessen ging es gemeinsam in das Restaurant „Le Gruber“, bei dem ein 3 Gänge Menu serviert wurde. Nach gewohnt französischem Servicegedanke zog sich dieses etwas länger bis in die Nacht hinein, was einige allerdings nicht davon abhielt, noch das Straßburger Nachtleben zu erkunden.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück und Checkout aus dem Hotel wieder Richtung Deutschland. Die Grenze wurde dieses mal allerdings zu Fuß überquert, über die Rheinbrücke die für die Landesgartenschau Straßburg / Kehl gebaut wurde. Auf deutscher Seite des ehemaligen Landesgartenschaugeländes konnte eine aus Holzstämmen gebaute Aussichtsturm, der Weißtannenturm, besichtigt werden, von welchem es wieder tollte Ausblicke zu sehen gab.
Mit dem Bus ging es dann weiter zu den im Schwarzwald gelegenen Allerheiligen-Wasserfälle. Zu Fuß konnten die sieben Stufen des Wasserfalls genauer betrachtet werden.
Anschließend ging es weiter in Richtung Mummelsee. Dort angekommen konnte der See über einen kurzen Fußweg umlaufen werden. Auf der Strecke konnte eine Nixe (Meerjungfrau Statue) betrachtet werden. Außerdem konnte bei schöner Idylle Kaffee getrunken und die Umgebung genossen werden. 2 Frauen des Spielmannzugs ließen es sich auch nicht nehmen, die Wassertemperatur des Sees mit vollem Körpereinsatz zu überprüfen.
Jetzt war auch leider schon wieder die Heimreise angesagt, welche sich dank einer super Stimmung im Bus als sehr kurzweilig gestaltete. Gemütlich ließen wir den gelungen Ausflug im deutschen Haus in Gruibingen ausklingen.














Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim

17.01.2015



Pünktlich um 19:30 Uhr eröffnete der Spielmannszug die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim. Kommandant Andreas Priel begrüßte die anwesenden Feuerwehrkameraden sowie Bürgermeister Hartmut Walz und den Gemeinderat.
Stabführer Elmar Tritschler berichtete von den 10 Auftritten im letzten Jahr. Der Spielmannszug zusammen mit den Florenteenies, welche sich eigentlich mittlerweile nicht mehr voneinander trennen lassen und zusammengeschmolzen sind, hatte unter anderem an der letzten Generalversammlung, beim Rosenmontagsumzug, der Sonnwendfeier des Albvereins, dem 30 jährigen Jubiläum der Alb Halle sowie an einigen Geburtstagen gespielt. Als ganz besonderen Auftritt bezeichnete Elmar Tritschler den gemeinsamen Auftritt mit der Musikkapelle und der Seniorenkapelle beim Musikerhock auf dem Sellenberg. Bei insgesamt 38 Proben hatten sich die Musiker letztes Jahr auf die Auftritte vorbereitet.
Kommandant Andreas Priel berichtete in seinem Jahresrückblick von 20 Einsätzen. Darunter waren ein Müllcontainerbrand im Feriendorf, ein Verkehrsunfall Richtung Hohenstadt sowie weitere technische Hilfeleistungen. Besonders stark wurde die Wehr durch den Eisbruch im vergangenen November in Anspruch genommen. Oft mehrfach täglich musste ausgerückt werden, um umgestürzte Bäume von Straßen oder Dächern zu beseitigen. Bei einem dieser Einsätze hatte es die Westerheimer Wehr sogar ins Fernsehen in einen Bericht der „Drehscheibe“ geschafft. Auch konnte von guter Ausbildung im vergangenen Jahr berichtet werden. Die Gruppe 6 hatte zusammen mit Feuerwehrkammeraden aus Laichingen und Machtolsheim unter Gruppenführer Marc Büdinger das Leistungsabzeichen in Bronze erfolgreich absolviert. Neben einer Auffrischung in Erster Hilfe und weiteren Übungen bei der IGF oder gemeinsam mit Donnstetten hob Kommandant Priel den Übungsnachmittag hervor, welcher zum ersten Mal durchgeführt wurde. Da bereits nachmittags begonnen wurde, konnten Schwerpunkte in Theorie und Praxis ausgiebig vermittelt und anschließend in einer Abschlussübung vertieft wurden. Bei der Hauptübung wurde letztes Jahr ein Scheunenbrand angenommen, bei dem neben dem Löschen auch eine Personenrettung unter Atemschutz durchgeführt werden musste.
Erfreulicherweise konnten die 3 jungen Männer Luca Hagenmaier, Timo Ascher und Kevin Maurice Renner per Handschlag durch Kommandant Andreas Priel in die Wehr aufgenommen werden.


Die 3 neuen Feuerwehrkameraden Luca Hagenmaier, Kevin Maurice Renner und Timo Ascher

Auch konnte verkündet werden, dass sich die Kameraden Patrick Rehm, Alexander Ramminger und Daniel Mayer dazu entschieden haben, am Gruppenführerlehrgang teilzunehmen. Ebenfalls erfreulich war der positive Zuschussbescheid des Landratsamtes für ein HLF10, welches das mittlerweile fast 30 Jahre alte LF16 ersetzten soll. Bürgermeister Hartmut Walz hatte die Segel richtig gestellt und mit dem Feuerwehrbedarfsplan 2013 die Maßnahme zur Ersatzbeschaffung ins Rollen gebracht und den Zuschussantrag gestellt.
Abschließend dankte Andreas Priel dem gesamten Ausschuss für die Unterstützung sowie Bürgermeister Hartmut Walz für die gute und effektive Zusammenarbeit. Besonderer Dank ging an die Gruppenführer, die im letzten Jahr viel geleistet hatten z.B. bei den Vorbereitungen des Übungsnachmittags und der Hauptübung. Besonders hob er Marc Büdinger für sein Engagement bei der Ausbildung der Gruppe 6 hervor.
Schriftführer Eric Rehm lies das Jahr aus Kameradschaftlicher Sicht Revue passieren. 2014 unternahm die Westerheimer Wehr unter anderem einen 1 Tagesausflug nach Esslingen. Kassier Josef Rehm legte in seinem Bericht alle zahlen transparent und nachvollziehbar dar. Er konnte von guten Einnahmen beim Rosenmontagstanz und bei den Altpapiersammlungen berichten. Trotz hohen Investitionen von 3 neuen Trommeln für den Spielmannszug sowie Bezuschussung beim Ausflug konnte ein kleines Plus in der Kasse verzeichnet werden. Die Kassenprüfer bestätigten anschließend eine Einwandfrei geführte Kasse.
Nachdem sich der stellvertretende Kommandant Alexander Leicht bei Kommandant Andreas Priel für die erbrachte Leistung bedankte, berichtete er von einem hervorragenden Übungsbesuch und Teilnahmen bei den Altpapiersammlungen. Besonders hervorheben konnte er die Kammeraden Franz Mayer, Karl Mayer, Marc Büdinger und Patrick Rehm, die bei allen Übungen und Altpapiersammlungen anwesend waren. Weitere 19 Kameraden hatten maximal an einer Übung oder Altpapiersammlung gefehlt.
Die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte, wurde durch Bürgermeister Hartmut Walz durchgeführt. Auch er freut sich sehr über den positiven Zuschussbescheid für ein HLF 10 und bedankt sich beim Feuerwehrausschuss für das hohe Engagement bei der Vorbereitung des Leistungsverzeichnisses für das Fahrzeug. Öffentliche Steuergelder sehe er hier gut aufgehoben, da ein intensiver Vorbereitungsprozess und ein intensives Abwägen unterschiedlichster Alternativen am Schluss zu einem guten und für die Gemeinde auf Dauer wirtschaftlichen Ergebnis führen würde.

Helmut Baumeister und Johannes Linden wurden für 50 Jahre Feuerwehr geehrt

Kommandant Andreas Priel und Bürgermeister Hartmut Walz konnten die Kameraden Helmut Baumeister und Johannes Linden für 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit ehren.
Helmut Baumeister war Schriftführer von 1973 bis 1984 bei der Feuerwehr Westerheim, Johannes Linden viele Jahre Gerätewart. 2006 erhielten die Kameraden das Feuerwehrehrenabzeichen in Gold. Zum Dank erhielten sie eine Uhr sowie einem Essensgutschein. Auch die Altersabteilung Gratulierte mit einem Geschenkkorb.


von links nach rechts: Bürgermeister Hartmut Walz, die geehrten Helmut Baumeister, Johannes Linden, Kommandant Andreas Priel, Stellv. Kommandant Alexander Leicht

Da keine Wahlen anstanden konnte die Generalversammlung bereites um 22:30 Uhr mit einem abschließenden Lied vom Spielmannszug abgeschlossen werden.