Berichte

Jahreshauptübung

25.10.2014



Um 16 Uhr ertönten die Funkmeldeempfänger der Feuerwehr Westerheim. Nahezu die komplette Westerheimer Wehr macht sich auf den Weg zur diesjährigen Jahreshauptübung. Angekommen am Gerätehaus erläuterte Kommandant Andreas Priel die fiktive Lage: Ein Scheunenbrand ausgelöst durch einen Blitzeinschlag in einem landwirtschaftlichen Anwesen. Zum Unglückszeitpunkt halten sich ein paar Kinder in der Scheune auf, welche verstecke gespielt haben. Der Landwirt ist mit Reparaturabreiten an seinem Traktor beschäftigt. Durch Unachtsamkeit und Hektik gerät er unter ein Ackergerät und wird dabei schwerverletzt eingeklemmt, so dass er sich mit eigener Kraft nicht retten kann.

Beim Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort berichtet der Sohn, welcher mit seinen Freunden in der Scheune gespielt hat, dass es in der Scheune zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen ist und dass sich seine Freunde sowie sein Vater noch in der Scheune befinden. Routinemäßig wird der Standardangriff aufgebaut und der erste Angriffstrupp unter Atemschutz und mit der neu angeschafften Wärmebildkamera ausgestattet in das Gebäude zum suchen und retten der Vermissten geschickt. Die ersten Meldungen aus dem Gebäude verheißen nichts Gutes: Eine verletzte Person beim Traktor wurde unter einem Fahrzeug eingeklemmt und ist nicht ansprechbar. Die spielenden Kinder sind im Obergeschoss und können nicht selbst ins Freie flüchten. Deshalb wurden sofort weitere Kräfte unter Atemschutz ins Gebäude geschickt, um die Personen zu retten. Gleichzeitig musste auch noch auf weitere Gefahren reagiert werden wie z.B. Gas und Strom, was durch verschiedene Hinweisschilder angezeigt wurde. Um die eingeklemmte Person bergen zu können, musste zuerst mit Wagenhebern das Fahrzeug gehoben werden. Eine Person musste vom Obergeschoss mit einer Trage abgeseilt werden, da diese bewusstlos war. Die verletzten und bewusstlosen Personen konnten letztlich nach draußen gebracht werden, wo sie an das DRK Ortsgruppe Laichingen übergeben wurden.
Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurde mit den Löscharbeiten begonnen und zum Schutz der umliegenden Gebäude Riegelstellungen aufgebaut. Hierfür wurde eine zusätzliche Wasserversorgung vom Löschteich in der Ortsmitte verlegt, um genügend Wasser an der Einsatzstelle zu haben. Zu diesem Zweck wurde der Verkehr von der Altersabteilung geregelt, da die Leitung über die Hautstraße verlief.





Bei der anschließenden Manöverkritik im Gasthof Adler hob Kommandant Andreas Priel den realistischen Übungsverlauf hervor. Er bedankte sich bei den Gruppenführern, den Freiwilligen, welche die Rolle der verletzten Personen sehr realistisch spielten und dem DRK für die stets gute Zusammenarbeit. Besonderer Dank ging an Bernhard Baumeister, der seinen Maschinenschuppen für die Übung zur Verfügung stellte. Stellvertretend für das DRK lobte Dietmar Fromm die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und betonte, wie wichtig die Übungen für einen reibungslosen Ablauf bei realen Einsätzen sind. Auch Bürgermeister Hartmut Walz bedankte sich bei allen Kammeraden, welche sich fast alle am Samstagnachmittag Zeit für die Übung genommen hatten.







Tagesausflug Esslingen

27.09.2014



Am Samstag, 27.09.2014 fand der diesjährige Tagesausflug der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim statt. Um 07:30 Uhr begann die Reise, Ziel war das nahe gelegene Esslingen. Zuerst ging es allerdings hoch auf den Württemberg, wo es in Rotenberg ein tolles und reichhaltiges Frühstück am Bus gab. Nachdem sich alle gestärkt hatten, konnte noch die Grabkapelle besichtigt werden. Ein fantastischer Ausblick auf Stuttgart bei dem guten Wetter rundete den ersten Stopp ab.
Danach ging es weiter nach Esslingen. Bei einer historischen Stadtführung wurde uns die tolle Altstadt gezeigt und unser Geschichtswissen aufgebessert. Anschließend konnte jeder die Stadt selbst erkunden, wobei die meisten das tolle Wetter in einem Straßenkaffee genossen. Das nächste Ziel war die Esslinger Burg, welche es zu Fuß zu erreichen galt. Allerdings wurde nicht der direkte Weg gewählt, sondern ein kleiner Umweg über einen nahe gelegenen Weinberg. Der steile, anstrengende Aufstieg wurde durch einen tollen Ausblick auf Esslingen und Umgebung belohnt. Auch zur Burg musste wieder ein Anstieg bewältigt werden, dieses Mal allerdings über eine fast endlos erscheinende Treppe, der „Burgstaffel“. Bei einer Führung bekamen wir nicht nur Einblick in die Burg, den dicken Turm und dem alten Wasserreservoir. Auch Redewendungen, die in der Vergangenheit entstanden sind, erweitern jetzt unser Wissen.
Umgeben von Weinbergen durfte natürlich auch eine Weinprobe nicht fehlen. In der Burgschenke wurden 5 verschiedene Weine, welche an den umliegenden Weinbergen angebaut wurden, zum Probieren ausgeschenkt. Zum Abendessen ging es in die Brauereigaststätte Schwanen, wo wir zu Live-Musik den Abend gemütlich ausklingen ließen.