Berichte

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim

21.01.2012



Wiederwahl von Andreas Priel als Kommandant und Alexander Leicht als stellvertretender Kommandant für jeweils 5 Jahre.
Die Feuerwehr-Kameraden der Gruppe I wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert.


Kommandant Andreas Priel und stellvertretender Kommandant Alexander Leicht stellten sich bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in ihren Funktionen zur Wiederwahl. Mit überwältigender Mehrheit wurden Beide, auf weitere 5 Jahre als Kommandant bzw. stellvertretender Kommandant wiedergewählt. Kommandant Andreas Priel bedankte sich auch im Namen seines Stellvertreters für den Vertauensbeweis, den er in dem eindeutigen Wahlergebnis aber auch an der nahezu vollzählig erschienen Mannschaft und Gemeinderat sah. Sie versprachen weiterhin, motiviert sich für die Belange der Westerheimer Wehr einzusetzen.
Bürgermeister Hartmut Walz hob die gute harmonische Arbeit des Führungsduos hervor, und bedankte sich, auch im Namen der Gemeinde dafür. Er beglückwünschte die beiden zur Wiederwahl. Auch Kreisbrandmeister Harald Bloching der der Generalversammlung beiwohnte, sprach den Wiedergewählten seine Gratulation aus. Als Dank und Anerkennung gab es vom Feuerwehr-Ausschuß einen Kino- und Essensgutschein für die gewählten mit Familie. Von Bürgermeister Walz gab es auch noch einen Essensgutschein als Dank für die letzten 5 Amtsjahre.


Nach der Eröffnung durch 2 Märsche des Spielmannszuges konnte Kommandant Andreas Priel neben Bürgermeister Hartmut Walz und 9 Gemeinderäten auch Kreisbrandmeister Harald Bloching sowie alle zahlreich erschienen Feuerwehrkameraden und Speilleute zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiw.Feuerwehr Westerheim begrüßen.
In seinem Jahresrückblick auf das Jahr 2011 berichtete der Kommandant über die Geschehnisse bei der Westerheimer Wehr, die aktuell 43 aktive Feuerwehr-Kameraden und 12 Kameraden der Altersabteilung in ihren Reihen hat. Dabei stellte er die gute Tagesbereitschaft der aktiven Wehr besonders hervor, und sprach sich gegen eine Zentralisierung, und für die Erhaltung von schlagkräftigen Gemeindefeuerwehren, aus, um möglichst jedem Bürger im Notfall eine rasche Hilfe zu leisten können.
So musste man im abgelaufenen Jahr zu 12 Einsätzen ausrücken. 6 Feuerwehrmänner waren auf dem RTC-Lehrgang für technische Hilfeleistung. Bei den Übungen, wie der kreisübergreifenden mit der Feuerwehr Donnstetten, konnte man die Einsatz-Taktik vertiefen. Auch bei der Organisation und Mitwirkung der 1150-Jahrfeier war man in hohem Maße beteiligt wofür sich der Kommandant bei allen Beteiligten bedankte.
Schriftführer Wolfgang Mayer lies in seiner Jahresrückschau die kameradschaftlichen Ereignisse Revue passieren. Neben Rosenmontag, Ski- und Tagesausflug war der Höhepunkt natürlich die 1150-Jahrfeier mit der Teilnahme von Fahnenabordnung, 2 Festwagen, Spielmannszug und Florenteenis am historischen Festumzug, sowie die Auftritte der Saugschlauchhüpfer und des SPZ / Florenteenies beim Heitmatabend, welche sich als echte Stimmungsbomben erwiesen.
Kassier Josef Rehm informierte in seiner Jahresabrechnung über die Einnahmen und Ausgaben der Westerheimer Wehr. Trotz hoher Ausgaben, u.a. für die Renovierung des Kommandanten-Raumes, konnte er einen Überschuß vermelden. Die Kassenprüfer Ewald Nille und Rudolf Mayer bescheinigten ihm eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung..
Jugendleiterin Tanja Leicht berichtete über ein erfolgreiches Jahr bei den 25 Spielleute starken Florenteenis, mit dem Ziel diese an die Integration im SPZ heranzuführen.
Stabführer Elmar Trischler lies an den Auftritten und Aktivitäten des 14 Spielleute starken Spielmannszuges teilhaben. Neben Rosenmontags-Umzug und Geburtstagsständchen war natürlich auch hier die 1150-Jahrfeier der bestimmende Höhepunkt. Die Teilnahme am historischen Festumzug und vor allem natürlich die Aufführung der feierlichen Serenade am Abschluß-Abend ragten heraus. Der Stabführer lobte in diesem Zusammenhang das harmonische Zusammenspiel mit der Musikkappelle Westerheim und verbunden damit die gelungenen gemeinsamen Auftritte..
Stellvertretender Kommandant Alexander Leicht dankte dem Kommandanten für seine geleistete Arbeit und konnte in seinem Jahresbericht von 20 Übungen, 2 Arbeitsdiensten, 6 Altpapier- und 14 Kartonsammlung berichten.
Die Entlastung der Vorstandschaft die durch Bürgermeister Hartmut Walz durchgeführt wurde, erfolgte einstimmig. Der Westerheimer Schultes dankte im Namen der Gemeinde für die Einsatzbereitschaft und meinte man sei froh, dass man eine so gut aufgestellte Feuerwehr in der Gemeinde hat.

Folgende Kameraden der Gruppe I wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert: Bernhard Baumeister, Erwin Baumeister, Franz Mayer, Wolfgang Mayer, Ewald Nille, Uwe Naujoks, Franz-Dieter Stehle, Josef Ramminger, Vinzenz Rehm und Elmar Tritschler.



Ehrung von Feuerwehr-Kamerad Paul Mayer für 60jährige Dienstzeit


Paul Mayer wurde für seine 60jährige Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim von Kreisbrandmeister Harald Bloching mit der Silbernen Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehr-Verbandes ausgezeichnet.
Er trat bereits 1952 in die Westerheimer Feuerwehr ein. Seine Feuerwehrlaufbahn führte ihn über die Ernennung zum Oberfeuerwehrmann 1969 und Löschmeister 1971 zum Oberlöschmeister 1974. Von 1954 an war er 25 Jahre lang Kassier der Westerheimer Wehr. Außerdem hat er in den Festausschüssen zur Gerätehauseinweihung 1982 und zur 100jährigen Jubiläumsfeier 1983 mitgewirkt. 1980 trat er in die neu gegründete Altersabteilung ein. Seit Mitte der 1980er-Jahre half er auch bis 2010 in vorderster Linie beim Karton-Pressen mit.



Kreisbrandmeister Harald Bloching sagte in seiner Laudatio das solch eine Ehrung nicht alltäglich sei, eine Feuerwehr ohne solche Stetigkeit nicht bestehen kann, und diese lange Dienstzeit beispielhaft für viel Kameradschaft
ist. Er überbrachte auch die Gratulationsgrüße vom Vorsitzenden des Kreisfeuerwehr-Verbandes Hans Klarer und von Landrat Heinz Seiffert.
Bürgermeister Hartmut Walz und Kommandant Andreas Priel überreichten im Namen der Gemeinde und Feuerwehr eine Ehrenurkunde, eine Graphitschiefer-Uhr sowie einen Essensgutschein.
Auch Walter Rehm gratulierte herzlich im Namen der ganzen Altersabteilung und überreichte einen tollen Geschenkkorb.
Zum Abschluß spielte der Spielmannszug für den Geehrten noch den Marsch „Alte Kameraden“







Jahreshauptübung der Freiw.Feuerwehr Westerheim

29.10.2011



Dicke Rauchschwaden dringen aus dem Wohngebäude von Kirchenplatz 13 gegenüber dem Westerheimer Rathaus. Durch eine Verpuffung in den Kellerräumen ist ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgelöst worden. Eine Frau droht vom 1ten Stock vor lauter Panik aus dem Fenster zu springen. Weitere 5 Personen werden im Haus vermisst. Dies ist das angenommene Einsatzgeschehen bei der diesjährigen Jahreshauptübung der Freiw. Feuerwehr Westerheim.

Nach der Alarmierung um 16:10 Uhr über Funkmelde-Empfänger rücken 35 aktive Feuerwehr-Kameraden und 6 Kameraden der Altersabteilung zum Übungsobjekt am Kirchplatz 13 aus. Zum Einsatz kommen dabei die Löschfahrzeuge LF16, LF8 und das MTW.
Das LF16 geht sofort am Rathaus in Stellung und beginnt mit dem Aufbau der Wasserversorgung über den Unterflurhydrant an der Straßenkreuzung. Gleichzeitig rüsten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus, um zur Personenrettung ins Gebäude vorzudringen. 1x über eine dreiteilige Steckleiter von der Vorderseite des Gebäudes, und 1x von der Hinterseite über eine Terassentür. Da es sich beim Übungsobjekt um ein Abrisshaus handelt, und somit ohne Rücksicht auf Verlust vorgegangen werden konnte, wurden verschlossene Türen wie im realen Einsatz einfach aus der Verankerung gehebelt, um sich Zugang zu verschaffen. Mit Hilfe von Paletten wurde ein Deckeneinsturz. simuliert, bei dem eine Person verschüttet wurde. Insgesamt kommen 8 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz die alle Hände voll zu tun hatten. Über 7C Rohre, und 2 B-Rohre wurde von außen die Brandbekämpfung und der Schutz der Nachbargebäude durchgeführt. Großer Augenmerk galt dabei der benachbarten Tankstelle. Die geretteten Hausbewohner wurden vom DRK Ortsgruppe Laichingen medizinisch versorgt, welche im Vorfeld die Verletzungen täuschend echt an den Mitgliedern des SPZ geschminkt hatten. Versorgt wurden Rauchgas- und Brandverletzungen, sowie eine aufgerissene Hand. Auch eine bewusstlose Person mit schweren Kopfverletzungen wurde versorgt.
Die Löschwasserversorgung wurde über eine Wasserförderung vom nahegelegenen Löschteich in der Ortsmitte sichergestellt.
Zusätzlich mit Hilfe der fahrbaren Leiter des Bauhofes konnten alle Personen gerettet und der Brand gelöscht werden.



Bei der anschließenden Manöverkritik in der Alb-Halle hob Kommandant Andreas Priel den guten Ausbildungsstand der Gesamten Wehr, und vor allem die Leistung der Atemschutzgeräteträger hervor, die bei dieser Übung Schwerstarbeit zu leisten hatten. Er bedankte sich bei den Gruppenführern für die gute Vorbereitung dieser realitätsnahen Übung und lobte die gute Übungsbeteiligung und den disziplinierte Übungsverlauf. Jede Übung ist wichtig um für den Einsatzfall gewappnet zu sein, so der Kommandant weiter. Die Übung wurde auf Video aufgezeichnet, und soll im Nachfeld zur Ermittlung von Schwachstellen und somit für weitere Übungsausrichtung ausgewertet werden. Außerdem bedankte er sich bei der Gemeinde die das Übungsgebäude zur Verfügung gestellt hatte.
Dietmar Fromm vom DRK dankte für die Einladung zur Hauptübung, deren Ablauf aus Sicht des DRK optimal verlaufen war.
Bürgermeister Hartmut Walz bedankte sich im Namen der Gemeinde bei allen Feuerwehrmännern, den Mitgliedern des SPZ und den Sanitätern vom DRK für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle des Nächsten und der Wehrführung für die Vorbereitung und Durchführung der Hauptübung. Er lobte auch den guten Übungsverlauf und die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und dem DRK.