Berichte

Jahreshauptübung der Freiw.Feuerwehr Westerheim

29.10.2011



Dicke Rauchschwaden dringen aus dem Wohngebäude von Kirchenplatz 13 gegenüber dem Westerheimer Rathaus. Durch eine Verpuffung in den Kellerräumen ist ein Brand mit starker Rauchentwicklung ausgelöst worden. Eine Frau droht vom 1ten Stock vor lauter Panik aus dem Fenster zu springen. Weitere 5 Personen werden im Haus vermisst. Dies ist das angenommene Einsatzgeschehen bei der diesjährigen Jahreshauptübung der Freiw. Feuerwehr Westerheim.

Nach der Alarmierung um 16:10 Uhr über Funkmelde-Empfänger rücken 35 aktive Feuerwehr-Kameraden und 6 Kameraden der Altersabteilung zum Übungsobjekt am Kirchplatz 13 aus. Zum Einsatz kommen dabei die Löschfahrzeuge LF16, LF8 und das MTW.
Das LF16 geht sofort am Rathaus in Stellung und beginnt mit dem Aufbau der Wasserversorgung über den Unterflurhydrant an der Straßenkreuzung. Gleichzeitig rüsten sich mehrere Trupps mit Atemschutz aus, um zur Personenrettung ins Gebäude vorzudringen. 1x über eine dreiteilige Steckleiter von der Vorderseite des Gebäudes, und 1x von der Hinterseite über eine Terassentür. Da es sich beim Übungsobjekt um ein Abrisshaus handelt, und somit ohne Rücksicht auf Verlust vorgegangen werden konnte, wurden verschlossene Türen wie im realen Einsatz einfach aus der Verankerung gehebelt, um sich Zugang zu verschaffen. Mit Hilfe von Paletten wurde ein Deckeneinsturz. simuliert, bei dem eine Person verschüttet wurde. Insgesamt kommen 8 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz die alle Hände voll zu tun hatten. Über 7C Rohre, und 2 B-Rohre wurde von außen die Brandbekämpfung und der Schutz der Nachbargebäude durchgeführt. Großer Augenmerk galt dabei der benachbarten Tankstelle. Die geretteten Hausbewohner wurden vom DRK Ortsgruppe Laichingen medizinisch versorgt, welche im Vorfeld die Verletzungen täuschend echt an den Mitgliedern des SPZ geschminkt hatten. Versorgt wurden Rauchgas- und Brandverletzungen, sowie eine aufgerissene Hand. Auch eine bewusstlose Person mit schweren Kopfverletzungen wurde versorgt.
Die Löschwasserversorgung wurde über eine Wasserförderung vom nahegelegenen Löschteich in der Ortsmitte sichergestellt.
Zusätzlich mit Hilfe der fahrbaren Leiter des Bauhofes konnten alle Personen gerettet und der Brand gelöscht werden.



Bei der anschließenden Manöverkritik in der Alb-Halle hob Kommandant Andreas Priel den guten Ausbildungsstand der Gesamten Wehr, und vor allem die Leistung der Atemschutzgeräteträger hervor, die bei dieser Übung Schwerstarbeit zu leisten hatten. Er bedankte sich bei den Gruppenführern für die gute Vorbereitung dieser realitätsnahen Übung und lobte die gute Übungsbeteiligung und den disziplinierte Übungsverlauf. Jede Übung ist wichtig um für den Einsatzfall gewappnet zu sein, so der Kommandant weiter. Die Übung wurde auf Video aufgezeichnet, und soll im Nachfeld zur Ermittlung von Schwachstellen und somit für weitere Übungsausrichtung ausgewertet werden. Außerdem bedankte er sich bei der Gemeinde die das Übungsgebäude zur Verfügung gestellt hatte.
Dietmar Fromm vom DRK dankte für die Einladung zur Hauptübung, deren Ablauf aus Sicht des DRK optimal verlaufen war.
Bürgermeister Hartmut Walz bedankte sich im Namen der Gemeinde bei allen Feuerwehrmännern, den Mitgliedern des SPZ und den Sanitätern vom DRK für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle des Nächsten und der Wehrführung für die Vorbereitung und Durchführung der Hauptübung. Er lobte auch den guten Übungsverlauf und die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und dem DRK.







Familienwandertag der Freiw.Feuerwehr Westerheim

16.05.2011



Am Morgen des Muttertages trafen sich die Kameraden der Freiw.Feuerwehr und des Spielmannszuges mit Angehörigen zum Familienwandertag. Kurz nach 9 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein mit dem Bus zum Startpunkt unseres Familienwandertages: Bei Zainingen wurden wir am Rande des Biospähren-Schutzgebietes des ehem. Truppenübungsplaztes Münsingen abgesetzt. Von dort aus setzte sich der Wandertross mit Kind & Kegel in Bewegung.
Erster Halt war der Aussichtsturm „Waldgreut“. Wer schwindelfrei war erklomm die Treppen zur 20 Meter hohen Aussichtsplattform, von der man das Übungsgelände des ehem. Schießplatzes gut einsehen konnte. Nach einer kurzen Verschnauf-Pause machte man sich auf zur nächsten Etappe. Unterwegs wartete schon unser Verpflegungskommando mit dem MTW auf uns. Bei einer Brezel, einer Paprikawurst oder Saiten und einer Fanta konnte man sich stärken. Weiter ging es anschließend zum nächsten Wanderziel bei dem es wieder hoch hinaus ging: dem 42 Meter hohen Beobachtungs- und Aussichtsturm „Hursch“. Oben schwankte die Stahlgitter-Konstruktion bedenklich unter den Schritten so vieler Ausflügler. Dafür wurde man mit einer tollen Aussicht belohnt. Von Gruorn bis zur Burgruine „Hohen Neuffen“ reichte die Fernsicht. Wieder auf festem Boden gab es erstmals ein Eis zur Stärkung bevor es dann weiter ging zum Zielpunkt unserer Wanderung dem Zaininger Sportplatz. Dort waren für die erschöpften Wanderer die Garnituren bereits aufgebaut und im Grill bruzelten Steaks und Rote für die Wandergesellschaft. Während die Konditionsstarken auf dem Rasen ein Fußball-Spiel abhielten, erholte sich der Rest in der warmen Frühlings-Sonne. Bei Kaffee und Kuchen ließ man den Nachmittag ausklingen und machte sich gegen 16:30 Uhr auf die Heimfahrt nach Westerheim.