Berichte

Familienwandertag der Freiw.Feuerwehr Westerheim

16.05.2011



Am Morgen des Muttertages trafen sich die Kameraden der Freiw.Feuerwehr und des Spielmannszuges mit Angehörigen zum Familienwandertag. Kurz nach 9 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein mit dem Bus zum Startpunkt unseres Familienwandertages: Bei Zainingen wurden wir am Rande des Biospähren-Schutzgebietes des ehem. Truppenübungsplaztes Münsingen abgesetzt. Von dort aus setzte sich der Wandertross mit Kind & Kegel in Bewegung.
Erster Halt war der Aussichtsturm „Waldgreut“. Wer schwindelfrei war erklomm die Treppen zur 20 Meter hohen Aussichtsplattform, von der man das Übungsgelände des ehem. Schießplatzes gut einsehen konnte. Nach einer kurzen Verschnauf-Pause machte man sich auf zur nächsten Etappe. Unterwegs wartete schon unser Verpflegungskommando mit dem MTW auf uns. Bei einer Brezel, einer Paprikawurst oder Saiten und einer Fanta konnte man sich stärken. Weiter ging es anschließend zum nächsten Wanderziel bei dem es wieder hoch hinaus ging: dem 42 Meter hohen Beobachtungs- und Aussichtsturm „Hursch“. Oben schwankte die Stahlgitter-Konstruktion bedenklich unter den Schritten so vieler Ausflügler. Dafür wurde man mit einer tollen Aussicht belohnt. Von Gruorn bis zur Burgruine „Hohen Neuffen“ reichte die Fernsicht. Wieder auf festem Boden gab es erstmals ein Eis zur Stärkung bevor es dann weiter ging zum Zielpunkt unserer Wanderung dem Zaininger Sportplatz. Dort waren für die erschöpften Wanderer die Garnituren bereits aufgebaut und im Grill bruzelten Steaks und Rote für die Wandergesellschaft. Während die Konditionsstarken auf dem Rasen ein Fußball-Spiel abhielten, erholte sich der Rest in der warmen Frühlings-Sonne. Bei Kaffee und Kuchen ließ man den Nachmittag ausklingen und machte sich gegen 16:30 Uhr auf die Heimfahrt nach Westerheim.







Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim

15.01.2011



Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr:
Feuerwehr Westerheim investiert ca. 20000€ und 600 Arbeitsstunden in den Umbau des Kommandantenraumes, und Renovierung des Eingangsbereiches.


Nach Eröffnung durch den Spielmannszug mit dem „Stühlinger“-Marsch konnte Kommandant Andreas Priel bei seiner Begrüßung neben Bürgermeister Hartmut Walz mit seinen Gemeinderäten dieses Jahr auch Kreisbrandmeister Harald Bloching willkommen heißen.
In seinem Jahresbericht konnte der Westerheimer Kommandant für 2010 13 Einsätze vermelden. Größter Einsatz für die Westerheimer Wehr, die aus 58 Feuerwehr-Männern (aktiv und AH), 15 Spielmannszug-Mitgliedern und 27 Florenteenies besteht, war im vergangenen August der Chlorgasunfall im Alb-Bad. Auch die feuerwehr-fachliche Weiterbildung wurde vorangetrieben. Die Gruppe 5 absolvierte den Atemschutzlehrgang, so das jetzt insgesamt 26 Atemschutz-Träger zur Verfügung stehen. Kommandant Andreas Priel und stellv.Kommandant Alexander Leicht bestanden in einer 2wöchigen Schulung auf der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal erfolgreich den Zugführer-Lehrgang.

Kommandant Andreas Priel verwies in seinem Rechenschaftsbericht auf den Umbau des Kommandanteraumes: Hier wurde ein Besprechungsraum geschaffen der für Ausschusssitzungen, Übungsvorbereitungen und sonstige Besprechungen Platz für ca. 10 Personen bietet. Mit in den Raum integriert ist eine Funkzentrale für den Einsatzfunk.
Die Umbaumaßnahmen wurden mit 600 Arbeitsstunden ausschließlich in Eigenleistung durchgeführt. Außerdem wurde die Finanzierung vollständig aus Mitteln der Feuerwehr-Kasse umgesetzt .Die Gemeinde und die Bürgerschaft konnten dadurch mit einem erheblichen Betrag entlastet werden. Daß dies möglich war trugen zu einem großen Teil auch die Altpapier- und Kartonsammlungen bei, deren Erlöse somit den Westerheimern Bürgern wieder zugute kommt


Der Dank des Westerheimer Kommandanten ging abschließend an den Feuerwehrausschuß (allen voran Stelv. Kommandant Alexander Leicht), alle Feuerwehr-Kameraden, den Spielmannszug, und an Bürgermeister Walz und die Gemeinde für die Unterstützung. Schriftführer Wolfgang Mayer zeigte in seiner Jahresrückblick die kameradschaftlichen Ereignisse des vergangenen Jahres auf. Höhepunkt war dabei natürlich der unvergessliche 4-Tagesausflug nach Rom.
Kassier Josef Rehm berichtete vom finanziellen Stand der Feuerwehr. Da die Renovierung des Kommandanten-Raumes und der Romausflug deutlich zu Buche schlugen, musste ein Defizit verzeichnet werden. Kassenprüfer Rudolf Mayer und Ewald Nille bescheinigten ihm eine einwandfreie Kassenführung.
Stabführer Elmar Tritschler berichtete über die Aktivitäten beim Spielmannszug, wobei die Auftritte beim 90.Geburtstag von Ehrenbürger Johann-Georg Walter und bei dessen Beerdigung hervortraten.
Stellv. Kommandant Alexander Leicht, der durch Rainer Straub vertreten wurde, bedankte sich beim Kommandanten für dessen geleistete Arbeit. In seinem Jahresbericht konnte er 8 gemeinsame Übungen, 10 Gruppenführer-, und 2 Atemschutzübungen vermelden. Des weiteren wurden 6 Altpapier- 10 Kartonsammlungen und 2 Arbeitsdienste durchgeführt. 7 Kameraden waren bei jeder Übung anwesend: Andreas Priel, Alexander Leicht, Rainer Straub, Rudi Kneer, Marc Büdinger, Alexander Ramminger, Patrick Rehm und 12 Kammeraden fehlten an nur einer Übung: Karl Mayer, Oswald Mayer, Franz Mayer, Elmar Tritschler, Josef Rehm, Achim Moser, Uwe Naujoks, Florian Priel, Stefan Kneer, Walter Rehm, Daniel Mayer, Nille Andre`. Als Belohnung für besten Übungsbesuch im Jahr 2010 gab es ein Westerheimer Mostkrug.

Bürgermeister Hartmut Walz nahm die Entlastung des Feuerwehr-Vorstandes vor, die einstimmig erfolgte. Er sprach seinen Dank an die gesamte Westerheimer Wehr aus und würdigte das ehrenamtliche Engagement zum Schutz des Nächsten, sowie die Unterstützung des Vereinsleben.
Auch Kreisbrandmeister Harald Bloching, der die Ehrung verdienter Feuerwehrkammeraden vornahm fand in seinem Grußwort lobende Worte für den Einsatz und hob hervor dass die Westerheimer Feuerwehr zu einer der größten Freiwilligen Feuerwehren im Alb-Donau-Kreis zählt.

Zum Abschluss der Generalversammlung konnten Kreisbrandmeister Harald Bloching, Bürgermeister Hartmut Walz und Kommandant Andreas Priel Ehrungen für 50jähriges, 40jähriges und 25jähriges Dienstjubiläum vornehmen.



Reihe hinten von links nach rechts:
BM Hartmut Walz, Baumeister Bernhard (25), Mayer Franz (25), Baumeister Erwin (25), Mayer Wolfgang (25), Naujoks Uwe (25), Kreisbrandmeister Harald Bloching
Vorne sitzend von links nach rechts:
Karl Ramminger (40), Kommandant Andreas Priel (25), Mayer Hans (50)

Hans Mayer wurde für sein 50jähriges Dienstjubiläum ausgezeichnet. 1961 in die Feuerwehr eingetreten, 1969 zum Oberfeuerwehrmann und 1976 zum Löschmeister befördert, war er 1981/82 auch im Bau-Ausschuß für den damaligen Feuerwehrheim-Neubau tätig. Als Anerkennung erhielt er von der Gemeinde Westerheim einen Aufenthalt im Feuerwehrheim Titisee und von der Feuerwehr eine Standuhr mit Widmung.
Karl Ramminger wurde für sein 40jähriges Dienstjubiläum geehrt. Aus den Händen von Kreisbrandmeister Harald Bloching erhielt er das Feuerwehr-Ehrenabzeichen des Landes in Gold. Ab 1971 im Feuerwehr-Dienst brachte er es 1978 zum Löschmeister und 1998 zum Oberlöschmeister. 1975 absolvierte er den Maschinisten-Lehrgang. Lange Jahre war er als Gerätewart für die Wartung der Feuerwehr-Fahrzeuge zuständig, die er auch heute noch tatkräftig unterstützt. Aus den Händen von Bürgermeister Walz und Kommandant Priel bekam er einen Gutschein, und eine Westerheimer Kerze. Zur Erinnerung gab es für den Jubilar zudem eine Standuhr mit Widmung.
Für 25jährige Dienstzeit in der Feuerwehr wurden folgende Kameraden der Gruppe I von Kreisbrandmeister Harald Bloching mit dem Feuerwehr-Ehrenabzeichen des Landes in Silber ausgezeichnet: Bernhard Baumeister, Erwin Baumeister, Franz Mayer, Wolfgang Mayer, Uwe Naujoks, Andreas Priel und Linus Rauschmaier. Bürgermeister Hartmut Walz übergab im Namen der Gemeinde als Geschenk einen Auftenthalt im Feuerwehr-Heim Titisee und eine Gemeinde-Kerze. Von der Feuewehr Westerheim erhielten die Jubilare als Andenken eine Taschen-Uhr mit Widmung.